Wie ist Dein Name?
Helga Schuller
In welchem Jahr bist Du geboren?
1974
Erzähl uns ein bisschen über Deine Familie (z.B. verheiratet, Kinder, etc.)
Wir wohnen seit 1981 in der Dorfener Innenstadt. Nach Abi und Schreinerlehre war ich zum Studieren in Rosenheim und dann in München. Von dort hab ich meinen Mann, einen Oberpfälzer, mitgebracht. Wir haben eine mittlerweile 12jährige Tochter.
Welchen Beruf übst Du momentan aus?
Als Business Coach arbeite ich sowohl für Einzelpersonen als auch für große Unternehmen im Bereich Organisationsentwicklung.
Was hast Du früher gemacht?
Ich habe Schreinerin gelernt, später Innenarchitektur studiert und dann viele Jahre als freie Innenarchitektin gearbeitet. In meinem Coworking Space bin ich dann mit Coaching in Berührung gekommen, das hat mich seither nicht mehr losgelassen...
Wo engagierst Du Dich ehrenamtlich oder was machst Du in Deiner Freizeit?
Ich bin im DZIF ab und zu als Coach tätig, im Förderkreis mache ich die Mitgliederbetreuung, zudem organisiere ich die über 40 Schulweghelfer:innen in Dorfen. Selbstständige Frauen bringe ich in unserem neuen Business Frauen Treff zusammen. Seit Neuestem bin ich auch bei den Freunden des Jakobmayer. Mir wird eigentlich nie langweillig ;-)
Warum lebst Du gerne in Dorfen?
Ich liebe es einfach, wenn man durch die Stadt läuft und viele Leute kennt, wenn man in jedem kleinen Laden ein bisschen ratschen kann, ich mag die vielfältige Gastronomie, das Kulturangebot beim Jakobmayer, und dass sich so viele Leute hier für die Gemeinschaft engagieren!
Welches Thema sollten wir in Dorfen stärker fördern?
Wir dürfen die Kinder und Jugendlichen nicht vergessen, viele sind durch die Corona-Zeit nur schwer durchgekommen, oft fehlt es auch an Zukunftsorientierung: Welchen Beruf soll ich lernen? Oder lieber weiter zur Schule gehen? Diese Fragen höre ich sehr oft. Dabei haben wir hier in Dorfen so eine breite Auswahl an Handwerk und Dienstleistungsberufen anzubieten. Da sollten wir uns besser aufstellen.
Wenn Du in die Zukunft blickst: Wie soll Dorfen in 10 Jahren sein?
Mein Wunsch wäre etwas weniger Verkehr in der Innenstadt. Und mehr Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen. Jeder kann von jedem lernen. Grundsätzlich ist Dorfen aber jetzt schon eine sehr lebens- und liebenswerte Stadt!
Was hat Dich bewogen, in die Politik zu gehen?
Ich habe viel unternommen, um die Schulwegsicherheit in Dorfen zu verbessern. Sogar eine Petition auf die Beine gestellt. Leider hat sich dadurch so gut wie nichts bewegt. Wenn ich jetzt die Chance bekomme, etwas für Dorfen zu verändern, dann werde ich sie nutzen.
Dein Statement für unseren Flyer?
»Ich setze mich dafür ein, dass Handwerk, Schulen und Betriebe zusammenarbeiten, damit Arbeits- und Ausbildungsplätze hier bei uns bleiben.«