Wie ist Dein Name?
Michaela Meister
In welchem Jahr bist Du geboren?
1962
Erzähl uns ein bisschen über Deine Familie (z.B. verheiratet, Kinder, etc.)
verheiratet, 2 Söhne, 2 Enkelkinder. Die Familie ist mir sehr wichtig und wir unternehmen so viel wie möglich gemeinsam, auch wenn ein Sohn in Graz lebt und wir uns nicht so oft sehen können. Aber die Familie in München ist leichter zu erreichen und so können wir bei den kleinen Enkelchen helfen.
Welchen Beruf übst Du momentan aus?
Ich bin Diplom-Kauffrau, habe fast 30 Jahre in einem Dorfner Fahrzeug- und Maschinenbaubetrieb im Vertrieb gearbeitet und gehe demnächst in Rente.
Wo engagierst Du Dich ehrenamtlich oder was machst Du in Deiner Freizeit?
Ich bin seit über 20 Jahren im Stadtrat, da gibt es immer viel zu tun. Außerdem war ich lange Sprecherin bei "Dorfen ist bunt". Seit der Gründung bin ich in der Flüchtlingshilfe aktiv und seit einigen Jahren die 1. Vorsitzende des Vereins.
Warum lebst Du gerne in Dorfen?
Ich lebe gerne in Dorfen, weil die Stadt groß genug ist, um alles zu haben, was man braucht, und andererseits klein genug, dass man sich kennt. Die historische Innenstadt ist schön, hier halte ich mich gerne auf.
Welches Thema sollten wir in Dorfen stärker fördern?
Klimafreundlichkeit, Jugendförderung (z.B. Bolzplätze, mehr Angebote für junge Menschen), qualifizierte Arbeitsplätze nach Dorfen bringen, damit nicht mehr so viele Bürgerinnen und Bürger pendeln müssen
Wenn Du in die Zukunft blickst: Wie soll Dorfen in 10 Jahren sein?
Ich würde mir wünschen, dass Dorfen keine Trabantenstadt wird, sondern das Schöne erhalten bleibt. Wir möchten ja keine Stadt, die keine Läden hat und alles nur noch online erledigt werden kann. Doch dazu müssen wir alle beitragen und die Angebote in Dorfen auch nutzen. Arbeiten und Wohnen an einem Ort wird mehr realisiert werden, auch die Homeoffice-Möglichkeiten tragen dazu bei. Es wird hoffentlich mehr bezahlbaren Wohnraum geben und in der Stadt gibt es verschiedenste Wohnformen, nicht nur überwiegend Einfamilien- und Reihenhäuser, also auch Hausgemeinschaften, genossenschaftliches Wohnen und ähnliches. Und Dorfen braucht mehr Gewerbe mit qualifizierten Arbeitsplätzen. Dorfen hat eine hohe Lebensqualität, da wir ein gutes Freizeitangebot haben. Wir können auf Radwegen in die Umgebung radeln, die umliegenden Orts- und Stadtteile sind gut miteinander vernetzt, so dass man nicht immer auf das Auto angewiesen ist.
Was hat Dich bewogen, in die Politik zu gehen?
Mir ist eine solidarische Gesellschaft sehr wichtig. Und dafür muss man sich engagieren. Es gibt viele Themen, bei denen man sich einbringen kann und das ist spannend und herausfordernd. Die Diskussionen, die man in Gremien führen muss, bringen mich dazu, mich mit Themen intensiv zu befassen und das erweitert natürlich meinen Horizont. Politik ist spannend und es lohnt sich, sich einzubringen.
Dein Statement für unseren Flyer?
»Ich setze mich für Weltoffenheit, Toleranz und ein gutes Miteinander in Dorfen ein.«