Wie ist Dein Name?
Simone Jell-Huber
In welchem Jahr bist Du geboren?
1974
Erzähl uns ein bisschen über Deine Familie (z.B. verheiratet, Kinder, etc.)
Verheiratet, Ehemann und Unterstützer Fritz
Welchen Beruf übst Du momentan aus?
Angestellte im Kinderkrankenhaus
Was hast Du früher gemacht?
Realschullehrerin, Lokaljournalistin
Wo engagierst Du Dich ehrenamtlich oder was machst Du in Deiner Freizeit?
Ehrenamtlich engagiere ich mich im Stadtrat, als Seniorenreferentin, im "Arbeitskreis Märkte", beim Vorlesen im Marienstift, im SPD-Ortsverein und bei den "Freunden des Jakobmayer". In meiner Freizeit ist das Schwimmen mein größtes Hobby, außerdem liebe ich das Lesen, das Reisen, das Joggen und das Radfahren. Darüber hinaus schätze ich den direkten Austausch mit Menschen. Dabei erhalte ich oft wertvolle Anregungen für meine Stadtratsarbeit.
Warum lebst Du gerne in Dorfen?
Dorfen ist eine lebens- und liebenswerte Kleinstadt, in der ich mich sehr wohlfühle. Die Leute grüßen sich auf der Straße und man kann viele Dinge vor Ort in einem gut sortierten Einzelhandel kaufen, wo man freundlich und kompetent beraten wird. Zudem gibt es in Dorfen ein herausragendes kulturelles Angebot und sehr viele Menschen sind bereit, sich ehrenamtlich und für demokratische Werte einzusetzen. Zahlreiche unterschiedliche Vereine und vielfältige gastronomische Betriebe tragen zu einer hohen Lebensqualität bei.
Welches Thema sollten wir in Dorfen stärker fördern?
Die Sanierung des Schwimmbads und die Schaffung verschiedener, geeigneter Wohnangebote für ältere Menschen, wie etwa eine Einrichtung für betreutes Wohnen in der Innenstadt. Außerdem sind mir Klimaschutz und Barrierefreiheit wichtig.
Wenn Du in die Zukunft blickst: Wie soll Dorfen in 10 Jahren sein?
Dorfen soll barrierefrei und klimaneutral sein, im Sommer sorgt unter anderem ein Fontänenfeld in der Innenstadt, in der es nach wie vor zahlreiche gut sortierte Geschäfte gibt, für Kühlung. Vergünstigte städtische Wohnungen und genossenschaftliche Wohnprojekte ermöglichen es allen Menschen, eine bezahlbare Wohnung in Dorfen zu finden. Eine Einrichtung in der Innenstadt, in der betreutes Wohnen für ältere Menschen angeboten wird, ergänzt das Angebot. Durch verschiedene Maßnahmen wurde erreicht, dass der Verkehr auf der B15 flüssiger fließt und sich die Verkehrsdichte dort reduziert hat. Der Stadtbus fährt viel öfter als vor zehn Jahren und wird auch abends gut angenommen. Für die Freizeitstätten wurden gute Lösungen gefunden. Idealerweise hat es sich die Stadt in Kooperation mit anderen Partnern leisten können, zusätzlich zum bestehenden Freibad auch noch ein Hallenbad zu bauen, das vormittags von Schulklassen und nachmittags und am Wochenende fleißig von der Bevölkerung genutzt wird.
Was hat Dich bewogen, in die Politik zu gehen?
Es gibt so viel zu tun. Als glückliche Dorfenerin möchte ich etwas zur positiven Entwicklung von Stadt und Umland beitragen. Darin sehe ich auch eine Chance, zu mehr Miteinander und Toleranz in Dorfen beizutragen und einer Spaltung der Gesellschaft entgegenzuwirken.
Dein Statement für unseren Flyer?
»Dass unser Schwimmbad als wichtiger sozialer Treffpunkt für alle Menschen erhalten bleibt und jeder dort das Schwimmen lernen kann, dafür setze ich mich ein.«