Antrag zusätzliche Wohnmöglichkeiten für Senioren

Eingereicht am:29.12.2020

Im Stadtrat behandelt am: Wurde noch nicht behandelt Ergebnis: Noch ausstehend

Der Stadtrat möge beschließen, dass in dem geplanten kommunalen Wohngebäude am Schießhallenplatz vier bis fünf barrierefreie und rollstuhlgerechte Wohneinheiten in unterschiedlichen Größen zu einem vergünstigten Mietpreis für Senioren vorgesehen werden.

Durch die Tatsache, dass dort keine Tagespflege realisiert werden soll, stehen nun in dem Gebäude insgesamt mehr Wohnungen zur Verfügung. Die o.g. barrierefreien Wohnungen sollen als ergänzendes Angebot zu der im Erdgeschoss vorgesehenen ambulant betreuten Wohngruppe für Senioren geplant werden. Dieses Angebot soll sich vor allem an ältere Menschen richten, die sich räumlich verkleinern möchten, aber noch weitgehend selbständig ihren Alltag bestreiten können. Sollten sie Hilfe benötigen, können sie individuell einen ambulanten Dienst entsprechend ihrer Bedürfnisse dazu buchen. Möglicherweise können sich daraus auch Synergieeffekte mit dem künftigen Betreiber der Wohngruppe im Erdgeschoss ergeben. Die Vergabe der Wohnungen soll nach zuvor im Stadtrat festgelegten Kriterien über die Stadtverwaltung erfolgen.   Begründung:

Die geplanten zehn Plätze in der Wohngruppe stellen einen wichtigen Baustein für ein Wohnen in Dorfen, das betreut wird, dar. Nicht für jeden älteren Menschen ist eine solche Wohnform jedoch attraktiv. Darüber hinaus leben sehr viele Menschen, die 65 Jahre und älter sind in Dorfen (rund 20 Prozent laut Gemeindedaten des Planungsverbandes Äußerer Wirtschaftsraum 2019 basierend auf der Datengrundlage des Jahres 2019). Weitere Wohnangebote für diese Bevölkerungsgruppe sind daher dringend nötig. Das geplante Gebäude mit Aufzug am Schießhallenplatz liegt fußläufig zur Innenstadt und in unmittelbarer Nähe des Stadtparks. Dies ermöglicht eine gute Teilhabe am öffentlichen Leben sowie eine hohe Wohnqualität. Durch den vergünstigten Mietpreis soll sichergestellt werden, dass es sich alle sozialen Schichten leisten können, dort zu wohnen.

Simone Jell-Huber (Seniorenreferentin) für die SPD-Stadtratsfraktion